Finanzministers Lars Klingbeil (SPD) sitzt wegen eines Schadens an seinem Regierungsflieger in den USA fest. Er kann deshalb nicht an der Kabinettssitzung in Berlin teilnehmen, auf der sein Entwurf für die Einkommensteuerreform auf den Weg gebracht werden soll. Sein ursprünglich in Berlin geplantes Pressestatement will Klingbeil nun um 12.15 Uhr (MESZ) in Greenville in South Carolina geben, wie das Finanzministerium in Berlin mitteilte.
Danach soll es zurück nach Deutschland gehen. Luftwaffe und Lufthansa-Technik haben grünes Licht für einen Rückflug gegeben. Grund der Verzögerung war womöglich ein Rempler mit der Fahrgasttreppe. An einer Tür sei vor dem Abflug beim sogenannten Walkaround ein Strukturschaden an der Tür festgestellt worden, der überprüft werden musste, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin auf Anfrage.
Dazu sei auch Bildmaterial in Deutschland von Experten der Lufthansa-Technik ausgewertet worden. Der Sprecher sagte, wahrscheinlich habe eine Fahrgasttreppe den Schaden verursacht. Ein Weiterflug sei nun aber möglich. Geplant sei, dass die Maschine mit dem Minister und seine Delegation am Mittag deutscher Zeit in den USA starten werde.
Klingbeil hatte am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville im Bundesstaat North Carolina teilgenommen. Im Anschluss besuchte er ein BMW-Werk in Spartanburg in South Carolina. Die Nacht verbrachte er wegen der Verzögerung im Hotel.
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