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Müller
Politik
PZ-Korrespondent in Israel: Die vierbeinigen Opfer des Gazakriegs

Roy Shimshons beste Freunde haben vier Beine. Seit 13 Jahren ist der 31-Jährige professioneller Hundetrainer. Wenn es um ihn herum bellt, ist er in seinem Element. Sein Trainingsgelände liegt weit im Süden Israels, etwa 35 Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Am Tag nach dem Hamas-Massaker wurde es zur Rettungsstation für Tiere aus den zerstörten israelischen Gemeinden: „Viele Familien kamen hierher. Sie hatten sich mit ihren Hunden auf den Weg gemacht, nur wenige Minuten, nachdem sie die Schutzräume verlassen konnten. Sie hatten Blut an der Kleidung, der Schrecken stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Sie waren ganz weiß im Gesicht, sie sahen aus wie Gespenster. Sie hatten keine Energie mehr. Das waren Menschen, die einen sehr schweren Schock erlitten hatten. Sie konnten nicht mit uns sprechen und uns erklären, was passiert war. Sie waren nur kurz da, haben ihre Hunde hier gelassen und sind wieder gegangen“.

Eine Kolumne von PZ-Korrespondent Jürgen Th. Müller

Innerhalb kürzester Zeit musste er sich um 90 Hunde kümmern.

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