
Pforzheimer Experte für Kommunikation analysiert Wahlplakate: „Kürze zählt, Emotionalität zählt“
Pforzheim. Bunte Farben, starke Bilder, knappe Worte: Im Wahlkampf sprechen die Parteien weniger über Inhalte als über Wirkung. Michael Throm, Professor für Visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim, hat die Kampagnen im Stadtbild genau beobachtet. Im Gespräch mit der PZ erklärt er, welche Parteien ihn überrascht haben, warum manche Logos fast verschwinden – und was all das über moderne politische Kommunikation verrät.
Pforzheimer Zeitung: Gibt es eine Partei, die sie mit ihren Wahlplakaten überrascht hat?
Michael Throm: Die Partei „Volt“ hat mich durchaus überrascht. Weil sie in ihrer Plakatkampagne intelligente Sätze und Behauptungen für eine zugegebenermaßen europäisch und akademisch
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