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Weltwirtschaftsforum in Davos
Heute hü, morgen hott: Bei US-Präsident Donald Trump weiß man nie wirklich, woran man ist – das schadet Experten zufolge massiv den internationalen Wirtschaftsbeziehungen.
Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa
Politik
Pforzheimer Wirtschaftswissenschaftler Dirk Wentzel zu Trumps Zollpolitik: „Sehe keinen Gewinner“

Pforzheim/Davos. Bäm! 200 Prozent Zölle auf Wein und Champagner, wenn Frankreich dem Friedensrat nicht beitreten will. Und 10 Prozent ab Februar auch auf deutsche Exporte in die USA, wenn Dänemark Grönland nicht rausrückt. 25 Prozent ab Juni, wenn die Europäer bis dahin immer noch nicht zur Einsicht gekommen sind. Diese Drohkulisse hat US-Präsident Donald Trump vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos aufgebaut – und über Nacht auch wieder einkassiert. Nun soll es erstmal ohne Strafzölle gehen. Aber: „Unsicherheit ist Gift für die Unternehmen, beispielsweise was Investitionen angeht – und Zölle sind immer und überall schädlich“, so Professor Dirk Wentzel von der Hochschule Pforzheim. Der Experte für internationale Wirtschaftsbeziehungen sagt: „Trump setzt die Zölle politisch als Waffe ein – rein ökonomisch sind sie falsch.“ Auch für die USA selbst: „Ich sehe keinen Gewinner bei der ganzen Sache, auch auf amerikanischer Seite nicht.“ Wentzels Analyse:

In den den ersten zehn Monaten von Trumps Amtszeit sind dem Institut der Deutschen

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