Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin
Erstmal absolviert ein Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate einen Staatsbesuch in Deutschland
Bernd von Jutrczenka/dpa
Politik
Präsident der Emirate beginnt Staatsbesuch in Deutschland

Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Mohammed bin Sajid, hat einen zweitägigen Staatsbesuch in Deutschland begonnen. Er wurde am Vormittag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit militärischen Ehren in Berlin begrüßt. Deutschland und die Emirate wollen mit dem Besuch ihre Beziehungen deutlich ausbauen. Nach emiratischen Angaben sollen Abkommen mit einem Milliardenvolumen geschlossen werden. Details sind noch nicht bekannt.

Steinmeier und Scheich Mohammed zogen sich anschließend zu einem Gespräch zurück. Am Abend gibt der Bundespräsident ein Staatsbankett für seinen Gast. Dieser wird sich am Nachmittag auch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) treffen. Dabei sollen die Abkommen unterzeichnet werden.

Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin
Bundespräsident Steinmeier begrüßt seinen Gast vom Golf mit militärischen Ehren
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Beide Seiten machten vorab deutlich, dass sie ihre Beziehungen auf eine neue Stufe heben wollen. Dies ist eine Reaktion auf neue Krisen in der Welt, wie den Iran-Krieg, in den auch die Vereinigten Arabischen Emirate hineingezogen wurden. Beide Länder sind auf der Suche nach neuen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Verbündeten oder wollen schon bestehende Partnerschaften vertiefen. Ziel ist es, Abhängigkeiten abzubauen.

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