
Pforzheim/Stuttgart. Er sieht sich selbst als doppelten Roten, trinkt seinen Kaffee aber schwarz – schon immer, wie er sagt: Sascha Binder, Fraktionschef der SPD im Landtag. Kurz bevor es mit der Familie und dem Wohnwagen an die Adria geht, wo er auch ein paar Runden mit dem Mountainbike drehen will, steht er der PZ Rede und Antwort. Im Interview geht’s unter anderem um die Stagnation im Land, die Profilierung seiner Partei, schwierige Oppositionsverhältnisse, die fehlende FDP und Fußball.
PZ: Herr Binder, Sie sind bekennender VfB-Fan, Mitglied sogar. Sollen wir lieber über Fußball reden? Ist das gerade das angenehmere Thema als die SPD?
Sascha Binder: Ich rede immer gern über Fußball, genauso wie ich
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