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Razzia gegen türkische Mafia-Bande
Bei einer großangelegten Razzia wurde 2024 im italienischen Viterbo der Anführer der türkischen Mafia-Bande verhaftet und von Einsatzkräften abgeführt. Insgesamt waren bei der Aktion 19 Menschen türkischer Herkunft, die in Italien, der Schweiz, Deutschland und der Türkei leben, festgenommen worden. Die Gruppierung, die damals im Fokus der Ermittlungen stand, soll heute auch in Berlin ihr Unwesen treiben.
Polizia Di Stato/picture alliance/dpa
Politik
Schüsse, Erpressung, Todeslisten in Berlin: Warum die neue Mafia-Generation so brutal vorgeht

Die türkische Mafia hält aktuell Berlin in Atem. Seit einem Jahr häufen sich gewalttätige Auseinandersetzungen mit Schießereien und Schutzgelderpressungen von türkischstämmigen oder kurdischen Geschäftsleuten, Ladeninhabern oder Restaurantbesitzern. Wer sich den kriminellen Banden widersetzt, kriegt zur Warnung schon mal eine Kugel ins Bein. 515 Fälle von Schussabgaben zählte die Polizei allein 2025 in der Hauptstadt. Dahinter stecken den Angaben zufolge zum Teil organisierte Banden aus der Türkei, die Täter sogar extra einfliegen lassen. Die Berliner Polizei hat Berichten zufolge mehrere Sondereinheiten gebildet – eine demnach unter dem Namen „Ferrum“ („Eisen“), die vor allem dafür sorgen soll, die „Schießeisen“ von der Straße zu bekommen und die Waffengewalt einzudämmen.

Darüber hinaus gibt es nun noch Berichte über Todeslisten und Kopfgelder, die von der türkischen Mafia auf Richter und

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