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US-Midterms - Kansas
„Tut so, als stünde ich zur Wahl“: Das war im Wahlkampf immer wieder der Aufruf Donald Trumps an seine Anhänger. Jetzt haben die US-Bürgerinnen und Bürger ihn mit ihrem Votum für seine Politik abgestraft. 
Jacquelyn Martin/AP/dpa
Politik
Trump nach US-Midterms geschwächt: Warum das für Europa gefährlich werden könnte

Pforzheim/Washington. Donald Trump hat bei den US-Zwischenwahlen einen Rückschlag erlitten. Doch ausgerechnet diese Niederlage könnte den US-Präsidenten für Deutschland und Europa noch unwägbarer machen. Im PZ-Interview analysierte der USA-Experte Josef Braml das Wahlergebnis und erklärt, warum ein innenpolitisch geschwächter Trump außenpolitisch umso härter auftreten könnte.

PZ: Herr Braml, was hat Sie bei dieser Wahl am meisten überrascht?

Der überwältigende demokratische Erfolg in Texas. Dass ausgerechnet dort James Talarico einen republikanischen Senatssitz eroberte, ist politisch ein Erdbeben. Texas war seit mehr als drei Jahrzehnten bei landesweiten Wahlen fest in republikanischer Hand. Noch

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