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Bürgermeister Thomas Nowitzki (Mitte) lässt in Großvillars die Akteure des Deutschen Waldensertages Stefan Mondon (von links), Oskar Combe, Lukas Frei, Karina Beck, Daniela Falz sowie Hiltrud Stahlberger-Vogel ins Goldene Buch derStadt Oberderdingen schreiben. Prokoph
Region
150 Menschen feierten am Sonntag in Großvillars den Deutschen Waldensertag
  • Ilona Prokoph

Oberderdingen. Im Jahr 1699 siedelten sich die Waldenser in unserer Region an. In Orten, wie zum Beispiel Großvillars, Serres, Kleinvillars, Pinache und Wurmberg durften sich die damaligen Glaubensflüchtlinge aus Norditalien eine neue Existenz aufbauen. „Die Waldenseridentität hat alles verloren, bis auf ihre eigene Abstammung“, erklärte beim Deutschen Waldensertag in der Waldenserhalle in Großvillars am Sonntag Pfarrer Lukas Frei von der evangelischen Kirchengemeinde Großvillars in seinem Grußwort.

Der Name „Waldenser“ stamme von dem Religionsführer Petrus Waldes, der um das Jahr 1170 in Lyon lebte. „Man wurde

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