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Die Feuerwehr fand beim Absuchen des Schulgeländes die haarigen Raupen. 

30 Kinder verletzt: Erneut Großeinsatz wegen Eichenprozessionsspinner an Brettener Schule

Bretten. Erst am Freitag mussten in Bretten zwei Schulen an der Max-Planck-Straße wegen dem Eichenprozessionsspinner evakuiert werden. Am Montagvormittag gab es erneut einen Großeinsatz an der Schillerschule. Rund 30 Schülerinnen und Schüler wurden verletzt. 

Wie Polizei und die Stadt Bretten gemeinsam mitteilten, sind die Schüler der Realschule erneut von den giftigen Brennhaaren des Insekts betroffen gewesen. Ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Schulzentrum "im Grüner" im Einsatz. Erneut zeigten die Kinder leichte bis mittlere allergische Reaktionen auf den Eichenprozessionsspinner. Die betroffenen Kinder wurden vorsorglich ärztlich betreut.

Vier Kinder hyperventilierten, wohl auch einhergehend mit der entstandenen Aufregung, und wurden für kurze Zeit gar ohnmächtig. Weiter werden alle Schüler der beiden Schulen in die Sporthallen evakuiert.

Eltern sollen - soweit möglich - ihre Kinder im Sportzentrum "im Grüner" abholen. Für den gesamten Montag wurde der Schulbetrieb eingestellt. Alle Schüler werden, bis sie abgeholt werden, durch die Lehrer betreut.

Die Stadt Bretten hat unter (07252) 921 921 eine Notfall- und Krisen-Hotline für Eltern und Betroffene eingerichtet.

Die Ursache des erneuten Ausbruchs der allergischen Reaktionen wird im Moment darin vermutet, dass die Härchen der Eichenprozessionsspinner am Freitag und am Wochenende durch den Wind in die Schul- und Klassenräume geweht wurden. Beide Schulgebäude werden nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen professionell gereinigt.

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