
Ölbronn-Dürrn. Der Gang zum Briefkasten ist häufig mit Überraschungen verbunden. Mal finden sich Rechnungen, die zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommen. Mal erwartet einen eine Postkarte von Freunden, mit denen man seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Mal ist der Briefkasten auch einfach leer, obwohl man sehnsüchtig auf etwas wartet. Als Herbert E. (Name geändert) aus Dürrn am Dienstagabend zum Briefkasten schritt, fand er einen großen Umschlag vor. Beim Öffnen fielen ihm mehrere Briefe und ein Schreiben der Deutschen Post in die Hände – die Briefe datierten vom Januar und Februar dieses Jahres, das Schreiben der Post war eine – recht knapp gehaltene – Entschuldigung. Darin hieß es: Leider könne man die Briefsendungen erst heute zustellen, da diese „während der Beförderung entwendet und wieder aufgefunden“ worden seien. Die ermittelnde Behörde habe der Post „nun die Sendung zur Auslieferung“ übergeben.
Was war passiert? E., der sich an die „Pforzheimer Zeitung“ wandte, ist nicht der einzige Dürrner Bürger, der betroffen ist. Auch seine Nachbarn und viele weitere
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