Nagold. Lichtdurchflutete Räume, hochwertige Materialien, einladende Lounge- und Wartebereiche, durchgängige Ein- und Zweibettzimmerstrukturen: Der am Wochenende offiziell eingeweihte neue Bettenbau an den Kliniken Nagold setzt neue Maßstäbe in Bezug auf medizinische und pflegerische Funktionalität sowie den Patientenkomfort.
"Rund 50 Millionen Euro der für die Kliniken Nagold veranschlagten Gesamtinvestition in Höhe von 115 Millionen Euro fallen auf das neue Bettenhaus, das somit den Kern der Generalsanierung und Modernisierung darstellt", erläuterte Landrat Helmut Riegger.

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hatte für den Neubau 22,15 Millionen Euro Fördersumme bereitgestellt. Minister Manfred Lucha ließ es sich daher auch nicht nehmen, dem Festakt persönlich beizuwohnen.
Erste Patienten bereits umgezogen
"Letztlich entscheidet der Patient, welche Kliniken zukunftsfähig sind, nicht das Land", betonte der Minister. Angesichts des schlüssigen Konzeptes im Landkreis Calw mit zwei Standorten und der engen Verzahnung ambulanter und stationärer Angebote sei er sich sicher, dass hier die Weichen für die Zukunft richtig gestellt wurden.
Mit dem Bettenbau gehen im Oktober 110 neue Bettenplätze in Betrieb. "Die ersten Patienten werden am 20. Oktober umziehen", erklärt Martin Loydl, Geschäftsführer des Klinikverbundes Südwest, das Prozedere.
"Dadurch werden im Bestandsgebäude Rochadeflächen frei für die kommenden Bauabschnitte, wie die Sanierung der bisherigen Patientenzimmer, die Modernisierung und Erweiterung der Intensivstation sowie der Operationssäle, die Neuordnung der Patientenaufnahme und Ambulanzen im Erdgeschoss, den Bau des neuen Medizinischen Versorgungszentrums sowie die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme."
Nach Abschluss der Sanierungen stehen dann in den kommenden Jahren 292 Betten in Nagold zur Verfügung.

