Polizei
Abermals ist es in Niefern zu einem Unfall gekommen.
Rolf Vennenbernd/dpa
Region
90.000 Euro Sachschaden: Zusammenstoß auf der "Atlantiskreuzung" in Niefern am Samstagabend

Niefern-Öschelbronn. Zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ist es laut einer aktuellen Pressemitteilung der Polizei am Samstagabend gegen 21.40 Uhr auf der sogenannten "Atlantiskreuzung" in Niefern gekommen.

Eine 20-jährige Fahrerin eines Citroën soll von Niefern-Vorort kommend das Rotlicht der Lichtzeichenanlage für den Geradeausverkehr missachtet haben und dadurch mit einem aus Richtung Pforzheim kommenden Range Rover zusammengestoßen sein. Während der 60-jährige Fahrer des Range Rover unverletzt blieb, wurde die Unfallverursacherin mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert, so die Polizei weiter. Beide Fahrzeuge seien nicht mehr fahrbereit gewesen und hätten abgeschleppt werden müssen. Der Gesamtschaden belaufe sich auf etwa 90.000 Euro. Die B10 sei für die Dauer der Unfallaufnahme bis 22.55 Uhr zeitweise voll gesperrt gewesen.

Zweiter Unfall innerhalb kurzer Zeit

Erst vor Kurzem war es auf der besagten "Atlantiskreuzung" zu einem Unfall gekommen, bei dem sogar der Rettungshubschrauber im Einsatz war. Grund für den Frontalzusammenstoß zwischen Auto und Lastwagen sei jedoch nicht eine Missachtung der Ampelschaltung gewesen. An der Unfallstelle in Niefern-Öschelbronn seien die Ampeln wegen Wartungsarbeiten ausgeschaltet gewesen, sagte ein Polizeisprecher damals. Vermutlich aus Unachtsamkeit habe die 35-Jährige die Vorfahrt eines Lastwagens ignoriert. Der Lastwagenfahrer habe nicht mehr rechtzeitig reagieren können und sei mit seinem Fahrzeug frontal in das Auto geprallt.