
- Silas Schüller
Friolzheim. Kurz und schmerzlos – so könnte man das Ende des Friolzheimer Riesen beschreiben. Der 60 Meter hohe Funkmast wurde in der vergangenen Woche von Abbruch-Spezialisten demontiert und als Stahlschrott in Containern ab-transportiert. Damit endet die Geschichte eines markanten Bauwerks, das die amerikanischen Streitkräfte Mitte der 1970er-Jahre an ihrem Standort errichtet hatten. Mit seinem Stahlfachwerk, der konischen Form und der rot-weißen Lackierung hob sich der Geissbergturm von anderen Funkmasten in der Region klar ab und verlieh dem Ortsbild eine neue Facette. Es dauerte nicht lange, bis der „Giant“ als Wahrzeichen der Heckengäu-Gemeinde anerkannt wurde. Dank seiner exponierten Position dominierte er besonders aus südwestlicher Perspektive die Friolzheimer Szenerie.
In den folgenden Jahrzehnten stellte der Solitär dabei eine architektonische Konstante dar, während sich der Ort selbst mit neuen Wohngebieten und modernen Baustilen in
Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden
Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:
Angebote mit gedruckter Tageszeitung
