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Autos stauten sich am Montagnachmittag gegen 16 Uhr auf dem Häckselplatz in Stein. Das abgeladene Material ragte teilweise in den Fahrweg hinein. Foto: Roller
Autos stauten sich am Montagnachmittag gegen 16 Uhr auf dem Häckselplatz in Stein. Das abgeladene Material ragte teilweise in den Fahrweg hinein. Foto: Roller
02.11.2016

Ärger bei der Abgabe der Gartenabfälle in Königsbach

Königsbach-Stein. Der Häckselplatz in Königsbach-Stein ist beliebt. Dort kann man kurz Gartenabfälle wegbringen und schnell weiterfahren. Meistens funktioniert das. Am Montag wurde daraus nichts.

An dem Tag wollten so viele Menschen gleichzeitig zum Häckselplatz, dass es auf der Zufahrt gegen 16 Uhr weder vor noch zurück ging. In der Spitze stauten sich mehr als 20 Fahrzeuge auf der schmalen Straße. Es gibt zwar Haltebuchten, um Entgegenkommende vorbeizulassen, aber die reichen in manchen Fällen nicht aus. So auch am Montagnachmittag: Trotz Haltebuchten standen sich die Autos frontal gegenüber.

Aufgrund der beengten Verhältnisse forderten einige Anwesende, man müsse die Zufahrt besser regeln. Zum Beispiel durch die Schaffung einer Einbahnstraße. Kritisiert wurde zudem, dass abgesägte Bäume und andere Gartenabfälle weit in den ohnehin schon schmalen Fahrweg ragten und den vorhandenen Platz dadurch noch weiter reduzierten. Außerdem, so der Vorwurf einer älteren Dame aus Stein, würden auch Ortsfremde ihre Gartenabfälle auf dem Häckselplatz abladen, obwohl dieser nur für Bürger der Gemeinde Königsbach-Stein vorgesehen ist.

Das Landratsamt kümmere sich darum, dass das abgeladene Material regelmäßig abgeholt wird, so der Leiter des Amts für Abfallwirtschaft, Ewald Buck. Dabei setzt man auf die Unterstützung eines ehrenamtlichen Häckselplatz-Paten und des Königsbach-Steiner Bauhofs. Um die Zufahrt auf der beengten Straße zu verbessern, gebe es indes kaum praktikable Möglichkeiten.

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