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Die Erstplatzierten der AfD-Kreistagskandidaten für den Enzkreis: Bianca Schauer, Klaus Fuchs, Ute Pfeiffer, Dr. Thomas Fink, Bernd Müller, Dr. Christoph Wichardt und Rolf Lauterbach (von links). Es fehlt Werner Amft. Foto: AfD

AfD stellt sich auf für den Sprung in den Kreistag

Enzkreis. 22 AfD-Kandidaten gehen bei der Kreistagswahl im Enzkreis am 26. Mai für die Partei an den Start. Dies ergab die Nominierungsversammlung Donnerstag im Pforzheimer Schützenhaus im Hagenschieß.

Die acht Wahlbezirke sind mit bis zu vier Frauen und Männern personell abgedeckt. Die jeweils Erstplatzierten sollen laut einer Pressemitteilung sowohl hinsichtlich ihres Alters als auch ihres beruflichen Hintergrunds einen „gutbürgerlichen Querschnitt der Bevölkerung“ widerspiegeln.

Die Partei gibt es seit sechs Jahren. Bislang ist kein AfD-Mandatsträger im Kreistag vertreten.

Geleitet wurde die von knapp 50 Mitgliedern besuchte Versammlung von Bernd Grimmer, Landtagsabgeordneter und AfD-Fraktionsvorsitzender im Pforzheimer Gemeinderat. Programmatisch wollen sich die Kreistags-Neulinge im Falle ihres Einzuges vor allem um mehr Teilhabe der Enzkreis-Bewohner durch Bürgerentscheide einsetzen, heißt es in der Pressemitteilung. Aber auch die Innere Sicherheit sei ihnen ein wichtiges Anliegen.

Auf den ersten Plätzen

Die Erstplatzierten der acht Wahlbezirke sind: Bianca Schauer (37, Betriebsleiterin), Dr. Thomas Fink (60, Elektronikentwickler), Dr. Christoph Wichard (41, Rechtsanwalt), Bernd Müller (62, Rentner), Rolf Lauterbach (58, selbstständiger Kaufmann), Ute Pfeiffer (60, Beamtin a.D.), Klaus Fuchs (53, Angestellter) und Werner Amft (73, Consulting Manager).