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In der PZ-Region wurden erneut viele Menschen positiv auf das Coronavirus getestet – allerdings liegen alle drei Stadt- und Landkreise nun unter dem baden-württembergischen Durchschnitt. 

Alle Stadt- und Landkreise der PZ-Region bei Corona-Inzidenzwerten erneut unter 50

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Zum zweiten Mal im Jahr 2021 sind sowohl Pforzheim und der Enzkreis als auch der Kreis Calw bei der 7-Tage-Inzidenz wieder unter dem kritischen Wert von 50. Der Kreis Calw war zuletzt das "Sorgenkind" der PZ-Region, hat aber an diesem Donnerstagabend nach Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) mit acht Neuinfektionen einen Wert von 45,2 erreicht. Allerdings: Erst, wenn ein Stadt- oder Landkreis drei Tage am Stück unter der 50er-Inzidenz liegt, können die nächtlichen Ausgangssperren aufgehoben werden.

Mit 12 Neuinfektionen bewegt sich der Enzkreis nun bei einem Inzidenzwert von 44,1, Pforzheim mit 17 Neuinfektionen bei 42,9. Am Vortag waren es noch mehr als doppelt so viele neue Infektionen mit dem Coronavirus im Enzkreis. Lokalisieren lasse sich das Infektionsgeschehen laut hiesigem Gesundheitsamt allerdings weder in Pflegeheimen noch in einzelnen Gemeinden.

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Im Übrigen liegt der Landesschnitt aller 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg nun bei 48,8. Damit steht die PZ-Region insgesamt erstmals wieder besser da, als der Durchschnitt.

Die Situation in den Kliniken

Wie der Kreis Calw in einer Pressemitteilung bekanntgab, befinden sich dort momentan insgesamt 13 Corona-Patienten in stationärer Behandlung, einer davon auf der Intensivstation. Im Pforzheimer Siloah St. Trudpert Klinikum werden neun Corona-Patienten behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation. Hinzu kommen sechs weitere Verdachtsfälle. Im Helios Klinikum sind es derzeit sechs Patienten, im RKH Klinikum in Mühlacker vier, einer davon auf der Intensivstation.

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Zwar gab es in den vergangenen Tagen nicht viel Bewegung in den Krankenbetten der Region. Allerdings ist eine leichte Besserung spürbar: Anfang Februar wurden beispielsweise im Siloah noch rund doppelt so viele Corona-Patienten behandelt.

 

Nina Tschan

Nina Tschan

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