nach oben
Vorfreude auf das Projekt (von links): Erna Grafmüller (Grüne Liste), Hans Vester (SPD), Helge Viehweg (Bürgermeister), Jörg Gube (CDU), Linus Federspiel (Johanneshaus Öschelbronn), Michael Blank (Geschäftsführer Johanneshaus), Dieter Kissel, Peter Lüdemann-Ravit (beide Johanneshaus) und Reinhold Varwig (Geschäftsführer soziale Dienste Straubenhardt-Keltern). Foto: Pick
Vorfreude auf das Projekt (von links): Erna Grafmüller (Grüne Liste), Hans Vester (SPD), Helge Viehweg (Bürgermeister), Jörg Gube (CDU), Linus Federspiel (Johanneshaus Öschelbronn), Michael Blank (Geschäftsführer Johanneshaus), Dieter Kissel, Peter Lüdemann-Ravit (beide Johanneshaus) und Reinhold Varwig (Geschäftsführer soziale Dienste Straubenhardt-Keltern). Foto: Pick
28.09.2017

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für ältere Menschen in Straubenhardt

Straubenhardt-Conweiler. Die Gemeinde Straubenhardt und das Johanneshaus gehen gemeinsame Wege bei ambulant betreuten Wohngemeinschaften für ältere Menschen.

Die Kooperation zwischen der Gemeinde Straubenhardt und dem Johanneshaus Öschelbronn bringt ein neues und innovatives Betreuungskonzept für ältere Menschen auf den Weg, das im Moment zwischen der Straubenhardt Halle und dem Edeka-Markt Getsch in Conweiler entsteht. Helge Viehweg, Bürgermeister der Gemeinde Straubenhardt, sieht darin den „Auftakt zu einer gewinnbringenden Zukunft, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht“. Das Projekt soll als eine Art Neuanfang für das Wohnen älterer Menschen verstanden werden, bei dem sie umgeben von Mitmenschen aller Generationen in Würde alt werden können.

Laut Michael Blank, der Geschäftsführer des Johanneshaus ist, steigt „in den kommenden zehn Jahren die Zahl der pflegebedürftigen Menschen um zehn bis 20 Prozent an“. Davon wollen nach Angaben Blanks über 95 Prozent in keine stationäre Einrichtung. Eine passende Alternative bietet nun das entstehende Johanneshaus Straubenhardt. Das schon bestehende Johanneshaus in Öschelbronn sei der beste Beweis dafür, wie „Menschen optimal betreut werden können und in der Gemeinschaft alt werden können“. Blank sieht in Straubenhardt einen „optimalen Standort, um die Lebensgestaltung der Älteren in eine neue Dimension zu führen“. Die Angst vor einem Umzug in ein Pflegeheim soll der Vergangenheit angehören. Die älteren Menschen sollen nicht nur in Würde altern, sondern auch Zugang zu Kultur und der angrenzenden Natur erhalten.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.