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Im Vorfeld der Standort-Entscheidung sammelte eine Bürgerinitiative Unterschriften gegen die geplante Unterkunft.
Im Vorfeld der Standort-Entscheidung sammelte eine Bürgerinitiative Unterschriften gegen die geplante Unterkunft. © Seibel
02.02.2016

Anliegerinitiative gegen geplanten Asylstandort in Ersingen enttäuscht

Die Anliegerinitiative, die sich an der Ersinger Raiffeisenstraße gegen den dort geplanten Asylstandort gebildet hat, zeigte sich am Dienstag „enttäuscht“. Oliver Schmid berichtete von einem Gespräch der Kritiker mit dem Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz.

Dieser habe sich zwar die Befürchtungen der Bürgerinitiative angehört, zu der fast alle Gewerbetreibenden an der Raiffeisenstraße gehören, doch der Stellvertreter des Landrats habe sich „unbeeindruckt und emotionslos“ gezeigt. Das Landratsamt halte aufgrund des hohen Bedarfs am Standort in einem Gewerbepark fest. Mittlerweile sei nicht mehr von 75, sondern von 126 Flüchtlingen die Rede“, so Schmid: Man fühle sich vom Kreis „hintergangen“. Mehr Engagement für Alternativstandorte hätten sich die Gewerbetreibenden vom Kämpfelbacher Gemeinderat gewünscht. Herz sprach von einem „sachlichen Gespräch“. Er habe die „Prüfung von Details zugesagt“, wovon „das laufende Verfahren allerdings nicht tangiert“ werde. Auch wolle er sich noch vor Ort mit den Kritikern treffen. mar