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Wahlsieger in Kürnbach: Armin Ebhart. Foto: privat
Wahlsieger in Kürnbach: Armin Ebhart. Foto: privat
14.02.2016

Armin Ebhart wird Bürgermeister in Kürnbach

Mit großer Mehrheit hat sich am Sonntag Armin Ebhart (37) aus Vaihingen/Enz bei der Bürgermeisterwahl im Schwarzrieslingdorf Kürnbach durchgesetzt. Mit 908 Stimmen (76,88 Prozent) machte er im erneuten Wahlgang gegen seinen Mitkonkurrenten Jörg Haueisen aus Eppingen alles klar. Damit tritt Ebhart die Nachfolge von Rathauschef Karl-Heinz Hauser an, der nach 32 Jahren in den Ruhestand geht.

Bereits nach dem ersten Wahlgang vom 31. Januar hatte alles für Ebhart gesprochen. Nur neun Stimmen hatten ihm vor zwei Wochen gefehlt, um auf Anhieb die absolute Mehrheit zu erzielen. Der Vaihinger hatte sich in einem zunächst fünfköpfigen Bewerberfeld klar mit 650 Stimmen (49,35 Prozent) für die nächste Wahlrunde empfohlen. Deutlich abgeschlagen waren in diesem ersten Wahlgang Daniel Olheide mit 169 Stimmen (12,83 Prozent), Alfred Richter mit 167 Stimmen (12,68 Prozent) und Tobias Chercheletzis mit 118 Stimmen (8,96 Prozent). In den erneuten Wettbewerb vom gestrigen Sonntag war schließlich nur der Berufssoldat und Eppinger FBW-Fraktionsvorsitzende Jörg Haueisen (43) eingetreten, weil er – wenn auch mit deutlichem Abstand – das zweitbeste Ergebnis mit 210 Stimmen (15,95 Prozent) im ersten Wahlgang errungen hatte. Nun, im erneuten Wahlgang, erhielt er 266 Stimmen (22,52 Prozent).

Armin Ebhart ist in der Region kein Unbekannter. Er ist seit 2014 beim Illinger Hauptamt beschäftigt: Und dort als Assistent der Amtsleitung mit großem Erfolg für die Liegenschaften der Gemeinde zuständig. Ebhart hatte im zurückliegenden Jahr auch schon bei der Bürgermeisterwahl in Sternenfels kandidiert. Dort machte allerdings Werner Weber das Rennen. Ebharts Achtungserfolg bestand bei der dortigen Bürgermeisterwahl auch darin, zumindest im Teilort Diefenbach das beste Ergebnis geholt zu haben.

Nun versuchte der Illinger Verwaltungsbeamte im Sternenfelser Nachbarort Kürnbach sein Glück und konnte die Wählerinnen und Wähler überzeugend für sich gewinnen. In seinem Wahlkampf betonte Ebhart, er sei parteilos und politisch unabhängig. 15 Jahre Erfahrung im Rathaus sprächen ferner für seine Kompetenz, dem Amt in Kürnbach gewachsen zu sein.

Die Beteiligung im zweiten Wahlgang war mit 63,61 Prozent hoch, aber nicht mehr ganz so üppig wie im ersten Gang (71,03 Prozent). Die Wähler setzten auch noch sieben andere Namen auf die Wahlzettel, die jeweils eine Stimme bekamen.