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Ende einer Wettfahrt im April auf der B313 bei Unterensingen: Drei Menschen sind bei einem Unfall während eines illegalen Autorennens schwer verletzt worden. dpa-Archiv
Ende einer Wettfahrt im April auf der B313 bei Unterensingen: Drei Menschen sind bei einem Unfall während eines illegalen Autorennens schwer verletzt worden. dpa-Archiv
22.07.2015

Auch die Region kennt illegale Autorennen

Pforzheim/Enzkreis. In Bremen ist eine Autofahrerin bei einem Unfall ums Leben gekommen, der nach Zeugenaussagen durch ein illegales Autorennen ausgelöst wurde. Auch die Region Pforzheim und Enzkreis hat Erfahrung mit illegalen Autorennen. Zuletzt sorgten nächtliche Treffen junger Leute im Gewerbegebiet in Knittlingen für Aufmerksamkeit.

Bremsspuren deuteten auf Raserei und Schleuderfahrten hin – die Verursacher wurden allerdings nicht geschnappt. Inzwischen scheint sich das Problem dort erledigt zu haben. Zumindest ist der Polizei laut der Pressestelle in Karlsruhe nichts bekannt. Genauso wie auf dem Pforzheimer Haidach. Auf der Hannah-Arendt-Straße sorgen inzwischen Fahrbahnteiler aus Beton dafür, dass Autorennen unterbleiben. Unterdessen fordert der ADAC eine bessere Betreuung junger Fahrer. Der Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker, schlug im Interview verkehrspsychologische Seminare oder professionell durchgeführte Begleitfahrten vor, um „die für diese Altersgruppe typische Risikoneigung zu reduzieren“. Forderungen etwa nach PS-Beschränkungen für junge Fahrer lehnt der Automobilclub ADAC ab – anders als zum Beispiel die Deutsche Polizeigewerkschaft.

Ein Interview mit dem Verkehrssoziologen Alfred Fuhr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder jetzt schon als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite.

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