Weissach. Ein Amok-Alarm hat am Dienstagmittag die Polizei an einer Schule in Weissach (Landkreis Böblingen) beschäftigt. Inzwischen können Schüler, Lehrer und Eltern aber aufatmen: Wie die Polizei am frühen Nachmittag mitteilte, handelte es sich um einen Fehl-Alarm. Es hätten sich nach der Überprüfung aller Schulräume keinerlei Hinweise auf einen Echt-Alarm ergeben. "Wie es zu dem Fehl-Alarm kommen konnte, steht derzeit noch nicht fest. Die Ermittlungen dahingehend dauern an", heißt es in der Meldung.
Die rund 400 Schülerinnen und Schüler hätten sich während des Einsatzes mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in den Klassenzimmern eingeschlossen. Diese könnten sie nun verlassen und würden in der benachbarten Heckengäusporthalle von Mitarbeitern des Rettungsdienstes betreut. Auch die Eltern würden dorthin begleitet.
Fünf Schulkinder und eine Lehrerin erlitten laut Mitteilung während des Einsatzes gesundheitliche Probleme. Zunächst hatte die Polizei von einem Schulkind gesprochen, das ärztlich behandelt werden musste, da es sich vermutlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, die sich auch körperlich äußerte. Darüber hinaus gebe es keine Verletzten.
Polizei rückt mit starken Kräften an
Der Alarm war laut Polizei gegen 12.15 Uhr in der Schule in der Nußdorfer Straße ausgelöst worden. Dort befindet sich die Ferdinand Porsche Schule, eine Gemeinschaftsschule. Die Polizei rückte daraufhin mit starken Kräften an. Besorgte Eltern konnten sich auf dem Vorplatz des Gasthofs Krone sammeln und wurden dort durch Einsatzkräfte betreut. Die Polizei bat Schaulustige, den Einsatzort zu verlassen, die Einsatzkräfte nicht zu behindern und ihre Hinweise zu befolgen.
Weissach grenzt an den Enzkreis, eine Nachbargemeinde ist etwa Mönsheim.

