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 Foto: Markus Weinberg 
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 Foto: Markus Weinberg 

Ausnahmesportler Jonas Deichmann aus Grunbach: von Sibirien nach Mexiko

Engelsbrand-Grunbach. Der Grunbacher Rekordjäger und Extremsportler Jonas Deichmann ist trotz Corona bedingter Einschränkungen und mehrmaligen erzwungenen Planänderungen immer noch auf Kurs. Mit seinem aktuellen Projekt „Triathlon 360 Degree“ hatte der Sympath mit dem wettergegerbten Gesicht ursprünglich vor, die Welt zu Fuß, auf dem Fahrrad, schwimmend und per Segelboot zu umrunden. Doch machte die Pandemie dem einen Strich durch die Rechnung.

Deichmann passte die Route an. Nach 17.000 Kilometern auf dem Fahrrad hat er am 17. Mai Wladivostok an der russischen Pazifikküste erreicht um von dort in die USA überzusetzen. Aufgrund von Visabeschränkungen musste der Rekordjäger auf die Durchquerung der USA verzichten. Stattdessen durchläuft er Mexiko. Seit er Anfang Juni in Tijuana startete, läuft er nun 120 Tage insgesamt bis Cancun auf der Halbinsel Yucatan. „Eine Radquerung Russlands im Winter ist ein guter Weg um eine garantiert miserable Zeit zu haben. Sommer in der mexikanischen Wüste klang noch nie besser“, scherzt Deichmann. Während des Projekts ist er ohne externe Unterstützung unterwegs und zieht einen Anhänger mit Ausrüstung hinter sich her.