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Das Zentrum am Kreisel der Liebenzeller Gemeinschaft Remchingen zum Beben gebracht hatdie Band „Könige und Priester“ mit Sängerin Florence Joy (Mitte), ihrem Mann Thomas Enns (rechts) und dessen Bruder Jonathan Enns.  Foto: Zachmann 

Ausverkauftes Konzert von Adina Mitchell und „Könige und Priester“ in Remchingen

Remchingen-Wilferdingen. Der Abend war wochenlang zuvor ausverkauft und es machten sich sogar Besucher aus der Schweiz auf den Weg nach Wilferdingen: Am Samstagabend rockte die Kölner Band „Könige und Priester“ das Zentrum am Kreisel (ZAK) der Liebenzeller Gemeinschaft Remchingen mit selbst gemachter Musik zur Ehre Gottes. Über 500 Zuschauer feierten – während die einen dicht vor der Bühne des im November eröffneten und mit modernster Technik ausgestatten Neubaus tanzten, genossen andere den Blick von der Empore oder vom Bistro.

Ort der Begegnung

Für den Auftakt sorgte Adina Mitchell aus Söllingen. Nachdem die 20-Jährige Jurastudentin mit Konzerten in Siegen und Bielefeld mit ihrem Debütalbum ihren musikalischen Durchbruch landete, war der Abend in Remchingen für sie und ihre Bandmitglieder David Hentzschel (Gitarre), Patrick Gruber (Bass), Florian Sitzmann (Keyboarder der Söhne Mannheims) und Thorsten Rheinschmidt (Schlagzeug) ein Heimspiel. „Ich bin am Rotieren mit den Gefühlen“, stellte die Newcomerin fest, als ihr das Publikum die Handy-Taschenlampen entgegenstreckte.

Moderator Andi Jägers leitete zu der Band über, die jungen Gottesdienstbesuchern keine Unbekannte ist. Mit einer Tanzeinlage kommen die „Könige und Priester“-Sänger Florence Joy, ihr Ehemann Thomas Enns, mit dem sie vier Kinder hat, und sein Bruder Jonathan Enns auf die Bühne, gemeinsam mit den Musikern Johannes Schmidt (E-Gitarre), Olli „OZ“ Schmitz (Schlagzeug) und Semjon Becker (Bass). Die Enns-Brüder hatten es bereits in die Finalshows von „Deutschland sucht den Superstar“ geschafft. Die 31-jährige Florence Joy ist auch bei Gospelprojekten und als Schauspielerin aktiv: „Es gibt nichts Schöneres, als von der Liebe zu singen. Und Gott ist die Liebe.“

Bei ihrem Lied „Du machst alles neu“ hüpft und springt die feiernde Menge. Boden, Wände und Empore beben spürbar – spätestens jetzt hat das ZAK seine Feuertaufe bestanden. Während die Könige und Priester weiterrocken, ist Konzertorganisator Daniel Rexter und vielen weiteren Ehrenamtlichen, die jahrelang auf den Neubau hingearbeitet hatten, die Freude anzusehen. Denn wieder einmal erfüllt das Haus seinen Zweck, wird zur Begegnungsstätte der ganzen Gemeinde mit Gott.