Bad Wildbad. Dehoga, Kurverein und Staatsbad berichten über verärgerte Besucher. Grund seien die langen Anfahrtswege durch aktuelle Baustellen.
Das Fass zum Überlaufen brachte für die Vier der sommerliche Sonntag vor dem 1. Mai. Autofahrer hätten von Höfen bis Bad Wildbad bis zu 45 Minuten gebraucht. Für Besucher aus der Region Rhein-Neckar, Karlsruhe und Stuttgart seien über zweistündige Anfahrten für 50 bis 90 Kilometer nichts Ungewöhnliches gewesen. Die Tourismusexperten beklagen, dass während der Sperrung der wichtigsten Einfallstraße für Bad Wildbad, die B 294, eine weitere tourismusbedeutende Straße zum Wandergebiet Kaltenbronn gesperrt bleibe und man dann auch noch den Wildbader Tunnel sperre. Richter, Mokni, Rieg und Weingärtner erklären: „Wir fordern daher die Stadtverantwortlichen im Oberen Enztal auf, die nächsten Straßensperrungen, die im Herbst anstehen, tourismusverträglich zu gestalten und nicht jegliche Verantwortung auf das durchführende Regierungspräsidium (RP), das immer den Weg des geringsten Widerstands gehen wird, abzuwälzen.“
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