Eine Frau schaut auf Bilder der Nachkriegszeit.
Archivbild: Ilona Prokoph (Symbolbild)
Region
Bebilderter Vortrag zur Nachkriegszeit und Zwangsarbeit in Neuenbürg

Neuenbürg. Kaum bekannt im öffentlichen Bewusstsein ist, dass im Eyachtal zwischen Neuenbürg und Höfen 1944 unter dem Tarnnamen „Dachsbau“ ein Ersatzwerk für das stark zerstörte Daimler-Benz-Werk Gaggenau gebaut wurde. Dabei kamen in großem Umfang Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge aus Schirmeck und Natzweiler zum Einsatz. Das KZ-Außenkommando und die Zwangsarbeiterlager wurden geheim gehalten.

In einem bebilderten Vortrag zeichnet Martin Frieß diese Entwicklung nach und nimmt dabei das Kriegsende und die chaotischen Zustände in der unmittelbaren Nachkriegszeit in den Blick. Der Vortrag findet am Dienstag, 5. Mai ab 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Schlossberg in Neuenbürg, Burgstr. 1, statt. Der Eintritt ist frei.