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Ein Bild des Schreckens bot sich den Einsatzkräften vor Ort. © Meyer
08.05.2016

Bild des Schreckens: Unfall bei Dobel fordert zwei Tote und zwei Schwerverletzte

Bei einem tragischen Verkehrsunfall sind am Sonntag um 15.20 Uhr auf der L340 zwischen Dobel und der Eyachbrücke zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer verletzt. Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Schreckens, als sie erst die völlig demolierten Fahrzeuge und anschließend die eingeklemmten Menschen sahen.

Bildergalerie: Verkehrsunfall bei Dobel fordert zwei Tote

Ein Bild des Schreckens bot sich den Einsatzkräften vor Ort.

Mit ihrem VW Käfer-Oldtimer befuhren ein 80-Jähriger und seine 72-jährige Ehefrau und Beifahrerin aus Bad Liebenzell die die L340 von Dobel kommend in Richtung Eyachtal. Kurz nach der Abzweigung Dreimarkstein kam ihnen ein 51 Jahre alter Autofahrer aus Frankreich entgegen. Dieser kam aus bislang nicht bekannten Gründen in der dortigen, aus seiner Fahrtrichtung unübersichtlichen Rechtskurve, auf die linke Fahrbahnseite, wo er mit der linken Fahrzeugfront in die linke Front des ordnungsgemäß entgegen kommenden Oldtimers prallte. Das Fahrzeug des 80-Jährigen wurde in die rechte Leitplanke abgedrängt und blieb dort stehen. Die beiden Insassen wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und zogen sich hierbei so schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben.

Im Ford Mondeo des Unfallverursachers wurden der Fahrer und ein Mitfahrer schwer verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die L340 musste zur Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn bis um 19 Uhr voll geperrt werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzu gezogen. Für die Hilfeleistung am Unfallort waren sechs Streifenwagenbesatzungen der Polizei, die Freiwillige Feuerwehr Dobel mit 15 und die Freiwillige Feuerwehr Bad Herrenalb mit 12 Mann, eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarztwagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort.Der Notartzt konnte nur noch den Tod der beiden Insassen des völlig zerstörten Oldtimers feststellen. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um ein älteres Ehepaar. Zur Bergung der eingeklemmten Personen war es nötig, den VW-Käfer fast komplett zu zerschneiden. Die beiden Personen aus dem Ford-Mondeo wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht.