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Große Aufregung für die Menschen in Steinegg, großer Einsatz für Polizei und Rettungskräfte: In Steinegg gab es einen Amokalarm an der Verbandsschule im Biet. © Ketterl
23.06.2017

Blaulicht-Großeinsatz in Steinegg: 150 Schüler von Amokalarm betroffen

Neuhausen-Steinegg. Großes Staunen bei den Menschen in Steinegg. Mit Martinshorn und Blaulicht eilen Polizei und Rettungskräfte zur Verbandschule im Biet. Am Freitag soll dort ein Benefizlauf stattfinden. Doch der Anlass für den Andrang an Polizeifahrzeugen und Krankenwagen ist ein Amokalarm um 13.10 Uhr bei einer Sicherheitsfirma aufgelaufener Alarm. Und der ängstigt nicht nur rund 150 Schüler, sondern auch deren Eltern und Angehörige.

Wie es bei einem Amokalarm Vorschrift ist, schließen sich die Lehrer mit den Schülern in die Klassenzimmer ein. Dann beginnt das Warten.

Bildergalerie: Amokalarm an Schule in Steinegg

Schule in Steinegg: Angst vor Amoklauf

Mehrere Streifenwagen fahren sofort zur Schule. Dort wird jedoch keine Auffälligkeiten festgestellt. Mit der Schulleitung wird Kontakt aufgenommen und die Schule sicherheitshalber abgesperrt. Auch das Umfeld ist weiträumig abgeriegelt. Wo der Alarm ausgelöst wurde, kann zunächst nicht verifiziert werden. Mit zwei Einsatzteams wird die Schule durchsucht und mehrere Klassen, die sich mit Lehrern in ihren Klassenzimmern eingeschlossen hatten, ins Freie gebracht. Sie werden von der Polizei und dem Rettungsdienst betreut. Fünf Schüler bedürfen einer intensiveren Betreuung. Die Schüler finden einen sicheren Unterschlupf im nahen Altenpflegeheim. Kurz nach 14 Uhr ist niemand mehr im Schulgebäude. Um 14.20 Uhr wird die Schule wieder freigegeben, die Kinder kommen zurück und holen sich ihre zurückgelassenen Schulranzen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt den Alarm ausgelöst haben. Im Einsatz waren 10 Streifenwagen der Polizei, sowie fünf Betreuungsbeamte. Der Rettungsdienst war mit Einsatzleitung, Rettungswagen, Notarzt, mehreren Notfallnachsorgern und zwei Bereitschaften am Einsatzort.