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Blauzungenkrankheit: Enzkreis bleibt für zwei Jahre Sperrgebiet

Enzkreis. Nachdem im Landkreis Rastatt ein Fall von Blauzungenkrankheit festgestellt worden war, ordnete das Landratsamt Enzkreis am 13. Dezember per Allgemeinverfügung Schutzmaßnahmen an, die eine weitere Verbreitung dieser Tierseuche verhindern sollen. Diese Maßnahmen werden für zwei Jahre in Kraft bleiben. Dies teilte das Landratsamt nun mit.

Im Enzkreis gibt es 500 Tierhalter, deren Tiere – vor allem Rinder, Schafe und Ziegen – von der Blauzungenkrankheit betroffen sein könnten. „Davon sind bisher nur zwölf, also gerade mal zwei Prozent, ihrer gesetzlichen Meldepflicht nachgekommen“, zeigt sich Dr. Ulrich Dura enttäuscht. Der Leiter des Verbraucherschutz- und Veterinäramts appelliert noch einmal an alle Betroffenen, ihre Tierhaltung und deren Standort zu melden. Entsprechende Meldebögen liegen auf den Rathäusern im Enzkreis aus oder können unter www.enzkreis.de heruntergeladen werden.

Bei der Blauzungenkrankheit handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, die für den Menschen ungefährlich ist. Allerdings geht der Ausbruch mit hohen wirtschaftlichen Schäden durch weitreichende Handelsrestriktionen einher. Weitere Informationen gibt es beim Verbraucherschutz- und Veterinäramt telefonisch unter (07231) 3089401.

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