Kieselbr_Brand_Trafohaeuschen_k
Mit Kohlendioxid- und Pulverlöschern musste der Brand eines Trafohäuschens in Kieselbronn von der Feuerwehr gelöscht werden. 
Kieselbr_Brand_Trafohaeuschen_2_k
Mit Kohlendioxid- und Pulverlöschern musste der Brand eines Trafohäuschens in Kieselbronn von der Feuerwehr gelöscht werden. 
WhatsApp Image 2020-07-31 at 20.14.01
Mit Kohlendioxid- und Pulverlöschern musste der Brand eines Trafohäuschens in Kieselbronn von der Feuerwehr gelöscht werden. 

Brand in Trafohäuschen: Ganz Kieselbronn ohne Strom - Wasserversorgung unter die Lupe genommen

Kieselbronn. Plötzlich ging am Freitagabend gegen 19 Uhr in Kieselbronn das Licht aus, die „heute“-Nachrichten waren vom Fernsehbildschirm verschwunden und in den Kühlschränken wurde allmählich das Feierabend-Bier warm. Der Grund: Ein Trafohäuschen mit 20-Kilovolt-Leitung in der Ortsmitte war in Brand geraten.

_MG_6587
Bildergalerie

Brand in Kieselbronner Trafohäuschen

Mit Kohlendioxid- und Pulverlöschern hatte die mit 25 Mann und fünf Fahrzeugen angerückte Kieselbronner Feuerwehr vorsichtshalber die ersten Flammen gelöscht, denn beim Löschen mit Wasser hätte die Gefahr eines folgenschweren Stromschlags bestanden. Nach Kieselbronn geeilte EnBW-Notfallspezialisten öffneten das Trafohäuschen, damit die Feuerwehr im Innenangriff weiterlöschen konnte. Dann galt es, das Garagen-große Gebilde zu kühlen und zu entlüften, damit die EnBW-Mitarbeiter sich gegen 21 Uhr an die Reparaturarbeiten machen konnten.

Evakuierung und Untersuchung der Wasserversorgung

Zur gleichen Zeit, so Kommandant Matthias Poppe, konnten die evakuierten Nachbarn wieder in ihre unbeschädigt gebliebenen Häuser zurück. Während im größten Teil von Kieselbronn die TV-Geräte schon wieder flimmerten und die Kühlschränke erneut brummten, blieb der Strom im nahen Umkreis des Trafohäuschens noch etwas länger abgestellt.

Der flächendeckende Stromausfall in Kieselbronn beschäftigte aber auch die Stadtwerke Pforzheim. Im Kieselbronner Wasserturm ist nämlich das Notstromaggregat angesprungen. Um die Wasserversorgung der Enzkreis-Gemeinde sicherzustellen, waren SWP-Mitarbeiter vor Ort, wie Bürgermeister Heiko Faber erklärte.

Thomas Kurtz

Thomas Kurtz

Zur Autorenseite