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Verletzt wurde niemand bei diesem Dachgeschossbrand in Remchingen-Singen, aber die Wohnung untern Dach ist durch die Flammen unbewohnbar gemacht worden. © Seibel
01.01.2011

Brennendes Dachgeschoss und viele "Schnapsleichen"

REMCHINGEN-SINGEN. Zu einem Großeinsatz wurde um 1 Uhr die Feuerwehr in Remchingen-Singen gerufen. In einer Wohnung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses war ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, doch beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren Remchingen Nord und Süd sowie Königsbach stand die Wohnung schon komplett in Flammen. Bis in die Morgenstunden hinein waren die Feuerwehrmänner mit Nachlöscharbeiten und dem Ausmerzen von Glutnestern beschäftigt. Die Kriminalpolizei ermittelt noch die Brandursache.

Bildergalerie: Wohnung im Dachgeschoss eines Hauses in Singen brennt aus

ImAugenblick steht noch nicht fest, ob der Brand auf Feuerwerkskörper oder etwa einen elektrischen Defekt zurückzuführen ist. Nachdem die Flammen in voller Ausdehnung den Feuerwehrmännern aus Remchingen entgegenschlugen, mussten alle Kräfte aufgeboten werden, um ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Hauses zu vermeiden. Die betroffene Wohnung ist vorerst unbewohnbar. Über den Verbleib der Bewohner ist im Augenblick nichts bekannt.

Ansonsten hatten die Feuerwehren in der Region eher einen ruhigen Jahreswechsel zu verbuchen. In Eisingen gab es noch vor Mitternacht einen Einsatz wegen eines „unklaren Feuerscheins“, der sich jedoch nicht bestätigte, in Pforzheim-Eutingen brannte ein kleiner Anbau des Gasthauses „Krone“, der jedoch schnell gelöscht werden konnte, ebenso wie der Balkonbrand um 0.02 Uhr an der Grünstraße in Pforzheim. Neben solchen kleinen Bränden auf Balkonen gab es noch Flammen aus einem Altkleider-Container und einem Mülleimer.

In der Summe ist das für eine Silvesternacht relativ unspektakulär. Vergleichsweise viele Anrufe gingen jedoch wegen medizinischer Probleme bei Feuerwehr Pforzheim. So wurden unter der Notrufnummer 112 zum Beispiel zahlreiche Fälle von alkoholisierten Personen gemeldet.

Das deckt sich mit den Meldungen der Polizei. Silvester bedeutet für die Beamten: Streit schlichten, Ruhestörungen nachgehen und der ein oder anderen „Schnapsleiche“ unter die Arme greifen. Und vom Übergang von 2010 zu 2011 war das nicht anders. Eher schon kann man aus Polizeisicht von einem durchschnittlichen Silvesterfest reden. 

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