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Setzen sich für den Erhalt von alten Gebäuden ein, von links: Florian Jost, Heinrich Leicht, Uwe Bommer, Herbert Jost und Hartmut Lutz. Foto: Fux
Setzen sich für den Erhalt von alten Gebäuden ein, von links: Florian Jost, Heinrich Leicht, Uwe Bommer, Herbert Jost und Hartmut Lutz. Foto: Fux
02.02.2016

Bürger für das Biet machen sich für alte Häuser stark

„Ich freue mich jedes Mal, wenn ich in das Haus komme. Es wohnt sich gut darin“, sagt Uwe Bommer, der ein fast 300 Jahre altes Haus in Hamberg über Jahre hinweg sanierte und daraus ein wahres Schmuckstück machte. Bommer ist überzeugt: „Es hat sich gelohnt.“

Hartmut Lutz, der gemeinsam mit seiner Frau in den 1980er-Jahren in Neuhausen ein altes Haus von der Verwandtschaft übernommen hat und es ebenfalls zu einem Schmuckkästchen machte, unterstreicht: „Die Sanierung hat sich gelohnt. Das Haus ist ortsprägend und so ein Haus hat nicht jeder“, verweist Lutz auf einen schönen Gewölbekeller und auf

„Solche Bauherren, die an die Allgemeinheit denken und das prägende Ortsbild vor Augen haben“, wünschen sich Florian und Herbert Jost vom gleichnamigen Architektenbüro aus Tiefenbronn. „Es sind die historischen Teile und Häuser, die in einer Stadt oder Gemeinde Eindruck machen“, betonte Florian Jost und hatte beeindruckende Fotos und Impressionen eines renovierten Fachwerkhauses aus Limburg dabei. Doch soweit muss die Urlaubsreise erst gar nicht führen, denn die Architekten stellten auch ein sehr gelungenes Sanierungsprojekt aus dem Enzkreis, nämlich aus Lienzingen, das „Quartier zur Kirchenburg“ samt Nutzungskonzept, vor.