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Informieren sich bei Kreisbrandmeister Carsten Sorg (im Fahrzeug) über den Ablauf der Warnübung: Der Engelsbrander Bürgermeister Thomas Keller, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Engelsbrand, Thomas Schmollinger, und Landrat Bastian Rosenau (von links).
Dast-Kunadt
Region
Bundesweiter Warntag: So probte die Feuerwehr in der Region den Ernstfall
  • Yvonne Dast-Kunadt

Engelsbrand. Es ist ein trister, grauer und kalter Samstag. Die Wolkendecke hängt tief über der Gemeinde Engelsbrand, es schneit leicht und man kann nicht sehr weit sehen. Beim zentralen Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Engelsbrand herrscht reges Treiben. Drei Einheiten der freiwilligen Feuerwehren Engelsbrand, Ispringen und Wurmberg haben sich dort versammelt und organisieren sich. „Es ist die erste große gemeinsame Übung der Fachgruppe Warnung“, erläutert Kreisbrandmeister Carsten Sorg. Er ist Leiter des Bevölkerungsschutzes im Landratsamt Enzkreis und Koordinator der Warnübung mit 30 Personen und vier Fahrzeugen. Vor etwas mehr als einem Jahr haben die drei Einheiten gemeinsam diese Sonderaufgabe übertragen bekommen und sind seither im Enzkreis für die Warnung der Bevölkerung im Ernstfall zuständig. Gemeint sind damit beispielsweise Naturgefahren wie Hochwasser, Überschwemmungen, gefährliche Wetterlagen oder Waldbrände. Aber auch andere Zwischenfälle wie etwa in Chemiebetrieben, bei Austritt von radioaktiver Strahlung oder biologischen Giften seien denkbar. „In diesen Fällen muss die Bevölkerung schnell gewarnt werden“, so Sorg. Die erste große gemeinsame Warnübung finde im Kontext des bundesweiten Warntages statt, der am vergangenen Donnerstag durchgeführt worden war.

Dann ist es 11.45 Uhr. Die Sirenen in den drei Teilorten Engelsbrand, Grunbach und Salmbach springen an. Der praktische Teil der Übung beginnt. Das

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