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Am Gymnasium Neuenbürg gab es einen Corona-Fall. Deshalb muss nun ein Großteil des Abitur-Jahrgangs in Quarantäne.  Foto: PZ-Archiv 

Corona im Gymnasium Neuenbürg: Großteil der Abiturienten und vier Lehrer müssen in Quarantäne

Neuenbürg. Ein Schüler des Gymnasiums Neuenbürg ist positiv auf Corona getestet worden. Deshalb muss sich nun ein Großteil des Abitur-Jahrgangs 14 Tage in Quarantäne begeben, wie Schulleiter Michael Frey am Freitag auf PZ-Anfrage bestätigte.

Der Schüler habe Anfang der Woche Symptome bemerkt und sei sofort nach Hause gegangen - dann wurde eine Corona-Infektion bestätigt. Als direkte Kontaktpersonen gelten 46 Mitschüler, die dieselben Kurse besuchten. Auch vier Lehrer sind betroffen. 17 Schüler der zwölften Klassenstufe hatten keinen direkten Kontakt, für sie gelten die Beschränkungen deshalb nicht. Die Schule hat sofort reagiert: Am Freitag ist der komplette Jahrgang zu Hause geblieben.

Nach den Herbstferien nächste Woche könnten die Abiturienten, die nicht in Quarantäne müssen, die Schule eigentlich wieder besuchen. Der Unterricht werde jedoch schwierig, wenn ein so großer Anteil fehle, meint Frey. Möglicherweise werde man auf Online-Unterricht umstellen, bis der gesamte Jahrgang wieder kommen kann. Das Fehlen der vier Lehrer werde den Unterricht nicht beeinträchtigen. Bei insgesamt 73 Lehrkräften könne man das auffangen, meint Frey.

Sabine Mayer-Reichard

Sabine Mayer-Reichard

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