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Ein Triebwagen der Deutschen Bahn legt sich zwischen Dillweißenstein und Pforzheim in die Kurve: Noch müssen die Fahrzeuge auf der Strecke, die keine Oberleitung hat, mit Diesel betankt werden. Der 2021 angekündigte Testbetrieb mit Siemens-Zügen und erneuerbar erzeugtem Wasserstoff läuft andernorts.
Röhr
Region
Dämpfer für den Wasserstoffantrieb: Was heißt das für die Kulturbahn?

Enzkreis/Kreis Calw/Pforzheim. Es klang nach schöner neuer Schienenwelt für kleine, nicht elektrifizierte Bahnstrecken: Im November 2020 starteten Deutsche Bahn AG und Siemens ein Projekt für Wasserstoffzüge mit ökologischem Kraftstoff. Im September 2021 riefen sie den Zugverkehr zwischen Tübingen und Pforzheim durch den Kreis Calw und ein Stückchen Enzkreis zum Modellversuch aus. Statt der heutigen Dieseltriebwagen sollten neuartige Mireo-Plus-H-Fahrzeuge die Kulturbahn übernehmen – betankt mit rein erneuerbar erzeugtem Wasserstoff. Das Projekt hat sich verzögert. Und das Land Baden-Württemberg, beim Start noch voller Interesse für die Zukunftstechnologie, hat sich in der Gegenwart mittlerweile von Wasserstoffantrieben für die Schiene abgewandt. Testfahrten umgehen bislang das Nagoldtal. Bis März wird Bilanz gezogen. Das Verkehrsministerium hält die Technik, Stand heute, nicht für serienreif.

Auch in der Region stockte das Vorhaben. Die für 2023 angekündigten Testfahrten fanden nicht statt. Auch 2024 – da sollten eigentlich schon Passagiere in die innovativen Züge

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