760_0900_102391_Bilger_Muehlacker.jpg
Führten ein Gespräch über den Ausbau des Breitbandnetzes im Enzkreis: Der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz (von links), Wurmbergs Bürgermeister Jörg-Michael Teply, FDP-Landtagsabgeordneter Hans-Ulrich Rülke, FDP-Landtagsabgeordneter Erik Schweickert, SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast, Grünen-Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann, Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider, Staatssekretär Steffen Bilger und CDU-Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum. Foto: Privaz

Damit die Bagger endlich rollen: Breitbandausbau im Enzkreis geht voran

Mühlacker/Enzkreis. Mühlacker/Enzkreis. Die bestehenden Probleme beim Ausbau des Breitbandnetzes im Enzkreis und mögliche Lösungsansätze waren das zentrale Thema des Gesprächs in Mühlacker.

Die Bundestagsabgeordneten Katja Mast (SPD) und Gunther Krichbaum (CDU), die Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Rülke (FDP), Stefanie Seemann (Grüne) und Erik Schweickert (FDP), der Oberbürgermeister von Mühlacker, Frank Schneider, sowie der Vorsitzende des Zweckverbands Breitbandversorgung im Enzkreis, Wurmbergs Bürgermeister Jörg-Michael Teply und der Erste Landesbeamte Wolfgang Herz trafen sich zum Gspräch. Bereits im vergangenen Sommer gab es ein erstes Gespräch hierzu. In diesem Jahr war zudem Steffen Bilger, CDU-Bundestagsabgeordneter aus dem Landkreis Ludwigsburg und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, zu Gast im Rathaus von Mühlacker.

Damit konnten bestehende Probleme beim Breitbandausbau direkt vorgebracht werden. Die Vertreter des Zweckverbandes, dem 25 Gemeinden des Enzkreises angehören, berichteten, dass inzwischen Förderzusagen in Höhe von etwa 725.000 Euro vom Land Baden-Württemberg sowie in Höhe von 11,65 Millionen Euro vom Bund vorlägen. Nachdem die Entscheidung zur Netzbetriebsvergabe vor einigen Wochen getroffen wurden, könne mit den ersten Spatenstichen für die neu zu bauenden Backbone-Strecken noch in diesem Jahr gerechnet werden. Nach einer langen Planungsphase würden dann endlich die Bagger rollen und der Breitbandausbau werde sichtbar werden.

Zusammenspiel funktioniert

Teply und Herz lobten, dass das Zusammenspiel der Förderungen aus dem Land und dem Bund zunehmend besser funktioniere. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für den schnelleren Breitbandausbau. Zudem sei die Bearbeitungszeit für die Anträge inzwischen deutlich gesunken. Schwierigkeiten gebe es aber noch, weil Land und Bund verschiedene technische Anforderungen an die zu verlegenden Rohre stellen würden.

Mehr lesen Sie am Freitag, 19. Juli 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.