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Helfen zusammen: Göran Schmidt, Felicitas Otto, Giulia, Elia, Tim und Noah bauen im blauen Zelt das Kasperle-Theater auf.  Foto: Roller 

Das blaue Zelt steht bereit für die Campingkirche in Schellbronn

Neuhausen-Schellbronn. Aus unzähligen Holzlatten haben die ehrenamtlichen Helfer bereits ein Gerüst gebaut. Jetzt drehen sie noch die letzten Schrauben hinein, damit später alles sicher hält. Binnen weniger Minuten steht das Kasperle-Theater, das ab dem 31. Juli jeden Dienstag-, Donnerstag- und Samstagabend um 19 Uhr bespielt werden soll. Denn dann ist es in der Campingkirche auf dem Campingplatz in Schellbronn Zeit für das „Sandmännchen“, das neben dem Kasperle-Theater auch aus Geschichten, Liedern und einem Gebet besteht.

Felicitas Otto kann kaum erwarten, bis die Campingkirche am kommenden Samstag mit einem Lagerfeuer samt Stockbrot feierlich eröffnet wird und dann drei Wochen für Besucher aller Altersklassen offensteht. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir auch in diesen Zeiten für die Menschen da sein wollen“, sagt die Pfarrerin, die die Campingkirche zusammen mit Göran Schmidt und Nico Untereiner leitet und in den ersten beiden Wochen vor Ort verantwortlich ist. Nachdem die sechs Wohnwagen für die ehrenamtlichen Mitarbeiter schon vergangene Woche angeliefert worden waren, hat Otto am Samstag zusammen mit rund 20 weiteren Helfern die Zelte aufgebaut: drei weiße für Küche, Lager, Gesprächs- und Jugendkreise. Und natürlich das bereits von Weitem sichtbare blaue, in dem die größeren Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit stattfinden werden. Freitagsabends gibt es ab 20 Uhr Konzerte: Am 6. August spielen „Zwei oder drei“, am 13. August Daniel Gräber mit Band und am 20. August Jonas und Pascal. Jeden Vormittag gibt es ab 10 Uhr ein Kinderprogramm, Aktivitäten für Jugendliche ab zehn Jahren und einen Gesprächskreis für Erwachsene, jede Woche unter einem anderen Motto. Otto und ihre Kollegen hoffen auf gutes Wetter, auf niedrige Inzidenzen und auf „viele Begegnungen mit Tiefgang“.

Auch voriges Jahr haben sie die Campingkirche trotz der Corona-Krise angeboten – und sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. Natürlich seien die Bedingungen momentan noch etwas schwierig. „Alles, was geht, wollen wir draußen veranstalten.“

Das ganze Programm: www.campingkirche-baden.de