Illingens Motorsportclub-Vorsitzender Ulrich Daimer (links) und sein Stellvertreter Alexander Neugirg freuen sich, dass zum verregneten Motorradherbst rund 100 Biker kommen.
Prokoph
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Dem Regen getrotzt: Gemeinsame Ausfahrt beim traditionellen Motorradherbst in Illingen
  • Ilona Prokoph

Illingen. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die passende Kleidung. Diesem bekannten Grundsatz entsprechend, haben sich am gestrigen Sonntagmittag insgesamt rund 100 Motorradfahrer und Trikes (Dreiräder) beim traditionellen Illinger Motorradherbst getroffen, um dabei über 100 Menschen mit Behinderungen eine Freude zu machen. Denn die mittlerweile 24. Auflage konnte nach zweijähriger, coronabedingter Pause nun endlich wieder starten.

Die 85 Kilometer Tour führte diesmal durch das Zabergäu. Von Illingen ging es über Schützingen, Zaisersweiher, Diefenbach, Sternenfels, Leonbronn, Ochsenburg, Mühlbach, Eppingen/Ottilienberg, Kleingartach und Michelbach nach Zaberfeld. Am Stausee Katzenbach wurde eine Pause gemacht, bevor es über Pfaffenhofen, Güglingen, Eibensbach, Cleebronn, Freudental, Hohenhaslach, Großsachsenheim, Sersheim, Horrheim, Ensingen und Kleinglattbach wieder zurück nach Illingen ging. „Wir sind zufrieden, dass trotz des Regens so viele Biker gekommen sind“, sagten vom Illinger Motorsportclub (MSC) der Vorsitzende Ulrich Daimer und sein Stellvertreter Alexander Neugirg. Sie hatten sich mit rund 20 Helfern um die Organisation der Fahrt und die Aufgaben als Streckenposten gekümmert. Aus Mühlacker organisierte Dieter Edel zahlreiche Trikes und sorgte wie schon vor der Pandemie auch dafür, dass die Mitfahrer Motorradhelme hatten. Die Menschen mit Behinderung kamen diesmal von der Lebenshilfe Mühlacker/Vaihingen, Pforzheim hatte seine Teilnahme abgesagt. Bevor es auf die Fahrt durch den Regen ging, fand im Atrium der Illinger Schule ein Gottesdienst mit Pfarrer Tobias Wacker und ein „Ständerling“ der evangelischen Kirchengemeinde statt. Dann starteten die Biker um 11.30 Uhr vom Illinger Schulhof aus zu ihrer Tour.

Die Begleitung durch die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz sorgten für Sicherheit. Zum Abschluss fand ein gemütlicher Ausklang mit Speisen und Getränken durch die Firma Huber Veranstaltung & Catering statt.