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Axel Hennefarth vom VfB Pfinzweiler (rechts) versucht sich gegen Profi Dennis Puhl von den Gladbacher Borussen zu behaupten. Torwart Mathias Greb kommt zu Hilfe, aber kann ein weiteres Gegentor zum Endstand von 0:7 nicht verhindern. Fotos: Hegel/Verein
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Partystimmung Pur: Im großen Festzelt feierten rund 700 Musikfans am Samstag das Jubiläum des VfB Pfinzweiler mit der Band „Dorfrocker“.

Den Fußball-Helden ganz nah: 100 Jahre VfB Pfinzweiler mit der Traditionsmannschaft aus Mönchengladbach

Straubenhardt-Pfinzweiler. Grün-Weiß. Diese Farben auf dem Sportplatz in Pfinzweiler zu sehen, überrascht wohl keinen Fußballfan aus der Region. Am Sonntag mischte sich auf manchem Trikot allerdings noch Schwarz dazu – und eine gestreifte Raute mit einem großen „B“ in der Mitte.

Beim 100-jährigen Geburtstag des VfB Pfinzweiler lief nämlich die Traditionsmannschaft „Weissweiler Elf“ von Borussia Mönchengladbach „uff d’r Pfinz“ auf – und zog Fans des Bundesligisten aus ganz Baden-Württemberg an. Heute findet im Festzelt der letzte Tag der viertägigen Feier statt.

Dass die AH-Mannschaft des VfB beim 20-minütigen Spiel gegen die ehemaligen Bundesliga-Profis erwartungsgemäß mit 0:7 vom Platz gefegt wurden, stimmt hier keinen traurig. „Das ist ein absolutes Highlight“, sagt Uwe Ponzelar, der den Kick vom Spielfeldrand verfolgt. Er selbst ist auch schon umgezogen. Trikot, Schuhe, Torwarthandschuhe. Zusammen mit 16 anderen Gladbach-Fans aus der Region darf der Arnbacher Keeper im Anschluss auf dem Platz gegen seine Idole antreten.

Von Nervosität spürt man bei der Truppe aber nichts. „Aus dem Alter sind wir raus“, sagt Teamkollege Thomas Theurer vom VfL Höfen. Einem möglichen Sieg steht also nichts entgegen, oder? Theurer lacht: „Bei uns geht’s nur darum, verletzungsfrei vom Platz zu kommen.“ Die 800 Zuschauer sind ohnehin nicht gekommen, um sportliche Höchstleistungen zu sehen. Viele wohl eher, um den früheren Stars wie Karlheinz Flipsen oder Jörg Albertz mal ganz nah zu kommen.

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