
Der sicherste Ort des Landes: Bei Atomangriff hätte Regierung im Nordschwarzwald Schutz gefunden
Oberreichenbach. Wenn der Kalte Krieg heiß geworden und es zum nuklearen Schlagabtausch der Supermächte gekommen wäre, hätte die Landesregierung guten Schutz gefunden: in Oberreichenbach, im Nordschwarzwald. Dort wartete im Krisenfall ein Atombunker für bis zu 250 Politiker und Beamte. Heute schützt das gigantische, unterirdische Bauwerk nur noch Daten. Das Privatunternehmen Comback hat dort seit Jahren ein Rechenzentrum. "Heimatstark" konnte bei einer Führung trotzdem noch viel Historie aus der Zeit des Kalten Krieges aufsaugen.
Die Wände und Decken sind hellweiß und aus blankem Beton. Auf dem Boden liegt Linoleum, der die Schritte der Besuchergruppe dämpft. Neonröhren
Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden
Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:
Angebote mit gedruckter Tageszeitung
