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Schau Mal Quelle Grösseltal
Hinab ins Kühle: Zehn Grad kaltes Wasser sprudelt aus dem Berg. Heute direkt in den Grösselbach. Doch die SWP denken über eine Reaktivierung der Quelle nach.
Röhr
Region
Der weite Weg zum wertvollen Wasser: PZ-Leser besuchen die sprudelnden Quellen im Grösseltal

Engelsbrand. Engelsbrand/Pforzheim/Neuenbürg. Es ist gerade mal 10.30 Uhr und die Sonne brennt schon wieder unbarmherzig vom Himmel. Da tut es gut, im Schatten des Grösseltals zwischen Engelsbrand und Neuenbürg zu stehen. Tief unter der Gruppe der PZ-Leser rauscht das Wasser der Reichstätter Quelle. Mit ihr beginnt 1875 die Entwicklung, dass die Pforzheimer Schwarzwald-Trinkwasser aus dem Hahn fließen lassen können. Seit der Zeit, zu der der eiserne Schutzzaun im jungen Kaiserreich geschmiedet wurde, hat der Durst der Großstadt gewaltig zugenommen. Zu Spitzenzeiten in Hitze und Dürre werden 30 Millionen Liter Wasser täglich benötigt, sagt Ulrich Waibel, der Wasserstratege der Stadtwerke Pforzheim. Und weil er künftig immer mehr extreme Hitzeperioden erwartet, kalkuliert Waibel damit, dass bis zu 38 Millionen Liter gebraucht werden.

Dann wird es nach der Überzeugung des Experten auch diese älteste Quelle wieder brauchen. Das

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