
- Nico Roller
Ispringen. Zwei Zahlen im Bericht des Kommandanten dürften besonders deutlich zeigen, was die Kameraden der Ispringer Feuerwehr im vergangenen Jahr geleistet haben. 420 Stunden waren sie bei Einsätzen, 1300 bei Übungen aktiv: ehrenamtlich, selbstlos und in ihrer Freizeit. Die Anerkennung für dieses Engagement ist am Freitagabend zentraler Bestandteil der Hauptversammlung, bei der es nicht nur um Aus- und Fortbildungen, um Fahrzeugbeschaffungen und Ehrungen geht, sondern auch um den Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus. Kommandant Armin Trautmann ist überzeugt, dass „zeitnah Entscheidungen getroffen“ werden müssen, denn die Liste der Mängel im Bestandsgebäude ist lang. Der Kommandant nennt unter anderem nach Geschlechtern getrennte Umkleiden, die Größe der Fahrzeughalle, die Schwarz-Weiß-Trennung, die Anfahrt und die Parkmöglichkeiten.
Bürgermeister Thomas Zeilmeier hatte das Thema schon im Wahlkampf angesprochen und sieht nach wie vor erheblichen Handlungsbedarf. Sofern der Gemeinderat zustimmt, sollen deswegen schon 2026 erste Mittel für eine Machbarkeitsstudie in den Haushaltsplan aufgenommen werden. Zeilmeier geht davon aus, dass die Suche nach geeigneten Flächen schwierig und die Realisierung des Baus wegen der Topographie nicht billig wird. Bei der Hauptversammlung lobt der Rathauschef das große Engagement der Feuerwehrkameraden, die im vergangenen Jahr 56 Mal zu
Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden
Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:
Angebote mit gedruckter Tageszeitung
