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Zum Tatzeitpunkt befanden sich rund 120 Schafe auf der Weide.
Zum Tatzeitpunkt befanden sich rund 120 Schafe auf der Weide. © Symbolbild dpa
07.11.2018

Diebe töten mehrere Schafe und stehlen sie von Weide

Bretten. In den späten Nachtstunden haben Unbekannte am Montag bei Bretten eine grauenvolle Tat begangenen: Sie töteten mindestens acht Schafe und nahmen sie anschließend mit.

Die Unbekannten fuhren mit einem Fahrzeug in das Tiergehege, in dem sich ungefähr 120 Schafe befanden. Dort töteten sie noch an Ort und Stelle mindestens acht der Tiere und schleiften sie zu ihrem Transportfahrzeug. Durch das offen stehende Gehege entwichen in der Folge rund 70 Schafe, die sich im Bereich der Bundesstraße 293 und der Kreisstraße 3505 mit Autofahrern konfrontiert sahen. Die Polizei sperrte die Straße jedoch umgehend ab und fing die Tiere gemeinsam mit dem Schäfer wieder ein. So kamen laut Polizei keine weiteren Tiere oder Menschen zu Schaden.

Auf Rückfrage erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe, dass es sich sicher nicht um einen Wolfsangriff gehandelt habe. Man habe neben den Blut- und Schleifspuren der Schafe auch Reifenspuren am Tatort entdeckt.

Am Mittwoch fand eine Spaziergängerin in Stutensee die Kadaver von genau acht getöteten Schafen – ob ein Zusammenhang zwischen den beiden grausigen Taten besteht, klärt nun die Polizei.

Ein weiterer Fall von Schafdiebstahl hatte sich bereits in der Zeit vom 29. September auf den 30. September im Bereich Bruchsal ereignet. Damals wurden zwei Lämmer gestohlen. Ob zwischen beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht, muss von den Ordnungshütern noch ermittelt werden.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bretten unter der Rufnummer (07252) 5046-0 entgegen.

spirit
08.11.2018
Grauenvolle Tat: Diebe töten mehrere Schafe und stehlen sie von Weide

Besser Schweine züchten heutzutage, da passiert so etwas nicht. mehr...

Realist01
08.11.2018
Grauenvolle Tat: Diebe töten mehrere Schafe und stehlen sie von Weide

Tja, andere Kulturkreise andere Bedürfnisse. Hoffentlich haben sie mit den Schafen vorher nicht noch etwas anderes gemacht... mehr...