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So sieht es aus, wenn der Drahtwurm Kartoffeln befällt.  Foto: Martin 

Dieser fiese Schädling wurmt Kartoffelbauern im Enzkreis

Enzkreis. Eine Käferlarve richtet derzeit – so klein sie auch ist – erheblichen Schaden an. Auch im Enzkreis kommt der sogenannte Drahtwurm vor. Davon können Kartoffelbauern ein Lied singen. Die Larve einer Schnellkäferart ist weit verbreitet und durchlöchert die Knollen im Boden.

„Dadurch gibt es nicht weniger Kartoffeln, aber der Ausschuss ist höher“, erklärt Tobias Ade aus Singen. Der Landwirt baut Erdäpfel an und vermarktet sie direkt. Vom Drahtwurm durchlöcherte Kartoffeln werden zuvor aussortiert – stellenweise und in manchem Jahr bis zu 80 Prozent der Ernte, wie Ade erzählt. Obwohl er auch in diesem Jahr die Sorge hatte, dass  der Befall wieder sehr stark sein wird, hat es ihn weniger getroffen als angenommen. Andere Erzeuger hatten mehr mit den Auswirkungen zu kämpfen. Darum befürchtet die Kartoffelbranche im Ländle Engpässe bei der Versorgung der Bevölkerung mit regionalen Kartoffeln.

Mehr über die Problematik mit Pflanzenschutzmitteln lesen Sie am Dienstag, 24. November, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Nadine Schmid

Nadine Schmid

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