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Vertraut mit der Wildnis: Sabine Kuegler findet das Leben in der „Zivilisation“ 

gefährlicher als das im Urwald.
Vertraut mit der Wildnis: Sabine Kuegler findet das Leben in der „Zivilisation“ gefährlicher als das im Urwald.
06.04.2011

Dschungelkind: Sabine Kuegler spricht über ihre Kindheit im Urwald

REMCHINGEN. Mit sechs Jahren zog Sabine Kuegler gemeinsam mit ihren Eltern und den zwei Geschwistern in den Urwald von West-Neuguinea. Dort lebte sie elf Jahre beim Stamm der Fayu – wuchs unter den Eingeborenen auf. In der Kulturhalle Remchingen lies sie die zahlreichen Zuhörer an ihren Erfahrungen teilhaben.

Sie erzählte von ihren ersten Kontakten mit den Eingeborenen, den Kriegen zwischen den verschiedenen Stämmen, aber auch von dem Kulturschock den sie nach ihrer Rückkehr nach Europa erlitten hat. Ihr Fazit: Das Leben in der „Zivilisation“ ist gefährlicher, als das im Urwald. „Die Welt hier ist nicht sicher. Das ist eine Illusion. Ich kenne die Gefahren im Dschungel. Das was man kennt, davor hat man keine Angst“, sagte sie der PZ.