
Düstere finanzielle Aussichten: Etat in Kieselbronn am Anschlag
- Nico Roller
Kieselbronn. Bis 2023 sind die Balken durchgängig grün, danach werden sie durchgängig rot, bis 2029. Weiter reicht die Grafik nicht, die Wolfgang Grun im Bürgersaal des Kieselbronner Rathauses an die Wand projiziert. Der Kämmerer hat sie erstellt, um dem Gemeinderat zu zeigen, wie angespannt die finanzielle Lage ist. Im Ergebnishaushalt rechnet er 2026 mit einem Verlust von 1,3 Millionen Euro, der aber noch aus den Rücklagen ausgeglichen werden kann.
Wobei die Betonung auf „noch“ liegt, denn spätestens ab 2028 geht es laut Grun „ans Eingemachte“.
Sollte sich die Lage nicht verbessern, rechnet der Kämmerer auch für die kommenden Jahre mit Verlusten, alle jenseits der Millionengrenze. Zwar
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