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Die Kreisstraße 4542, ehemals „K11“, musste wegen zahlreicher Schlaglöcher am Samstag aus Sicherheitsgründen für den Verkehr vollständig gesperrt werden.
Ehemalige "K11" wegen Schlaglöchern gesperrt © Stadt Neuenbürg
11.01.2011

Ehemalige "K11" wegen Schlaglöchern gesperrt

NEUENBÜRG. Mit einem Schlag machte das Tauwetter aus der „K11“ zwischen der B 294 bei Neuenbürg und Schwann eine Schlaglochpiste. Die Straße ist nicht mehr sicher. Das Kreisverkehrsamt hat die Strecke voll gesperrt.

Die „K11“ ist seit vielen Jahren eine Holperstraße. Am 1. Januar übernahm der Enzkreis die viel befahrene Straße zwischen der Eyachbrücke und dem Straubenhardter Ortsteil Schwann von der Stadt Neuenbürg. 2011 will der Kreis die Strecke mit einem neuen Fahrbahnbelag versehen, doch die Schäden der „K11“ holten den Kreis früher als erwartet ein. „In der vergangenen Woche war die Straße noch befahrbar“, sagt Verkehrsamtsleiter Oliver Müller, „dann aber hat sich der Zustand innerhalb kurzer Zeit dramatisch verschlechtert.“ Nachdem die Polizei der Straßenmeisterei berichtet hatte, dass die Straße von Schlaglöchern übersät ist, blieb Müller keine Wahl: „Die Straße war nicht mehr verkehrssicher, wir mussten sie vorläufig voll sperren.“ Die Autofahrer müssen jetzt einen Umweg über Dennach machen.

Der Wechsel zwischen Kälte und Tauwetter offenbart, wie schlecht eine Straße ist, wenn sie immer nur notdürftig ausgebessert wird. Der Flickenteppich hält dem Druck von Eis und auftauendem Wetter dann nicht mehr stand. Von einem Augenblick zum anderen sind die Löcher da. „Auf dieser Straße war das in den vergangenen Tagen richtig schlimm“, so Müller. Die Schlaglöcher waren groß – das Wasser staute sich in den aufgerissenen Stellen.

Wie lange die „K11“ zu bleibt, ist noch offen. Die Straße wird vor allem von zahlreichen Autofahrern aus dem Landkreis Calw als Abkürzung Richtung Karlsruhe genutzt. „Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende der nächsten Woche andauern“, sagt Verkehrsamtschef Müller.

Billig wird die Reparatur nicht. Zuerst muss die Straßenmeisterei Kaltmischgut erhalten, das aber zurzeit im ganzen Land begehrt ist – die Löcher reißen überall auf, vor allem auf den schlechten Landesstraßen. Aber auch das ist nur eine provisorische Lösung. Besser wird es erst, wenn der Enzkreis dieses Jahr wie vorgesehen den Belag erneuert. Das Rumpeln auf der „K 11“ sollte dann vorbei sein. Doch irgendwann muss der Kreis die Straße von Grund auf sanieren. rst

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