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© Symbolbild: dpa
05.07.2011

Eichenprozessionsspinner werden Falter: Haare gefährlich

ENZKREIS/NEULINGEN Die Eichenprozessionsspinner sind gefährliche Zeitgenossen. Ihre Raupenhaare sind giftig und können bei Wanderern heftige Entzündungen auslösen. Aus diesem Grund wurden sie auf Neulinger Markung an zwei besonders betroffenen Stellen im Forst abgesaugt. Dieses Verfahren wurde deshalb gewählt, damit die schädlichen Raupenhaare nicht über hunderte von Metern verwirbeln, um später aus dem Nichts heraus Wanderern gefährlich zu werden.

Mittlerweile entwickeln sich die giftigen Raupen in ihren Gespinsten an Eichenbäumen im nördlichen Bereich des Enzkreises zu Faltern, die in spätestens zwei Wochen ausschwärmen werden. Aber auch dann müssen Wanderer noch aufpassen. In den alten Nestern sind die Raupenhärchen in Unmengen vorhanden. Bis zu zwei Jahre lang bleibt das Gift aktiv.