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Zuhören, reden, machen – ist das Motto des Enzkreises beim neuen Integrationsprogramm. Den Startschuss dazu geben  LisaMarie Veyhl (Projektmanagerin Themenbereich Bürgergesellschaft bei der Robert-Bosch-Stiftung), Isabel Hansen (Integrationsbeauftragte), Dezernent Daniel Sailer und Anna-Katharina Fischer (Bildungsbeauftragte, von links).  Foto: Meyer 

Eigene Projekte: Enzkreis will Zugewanderte in Integration stärker einbinden

Enzkreis. Syrische Frauen möchten mit Deutschen in Kontakt kommen und gründen einen Nähtreff. So geschehen in Keltern. Obwohl die Teilnahme der einheimischen Frauen noch auf sich warten lässt, gilt das Projekt als Musterbeispiel. Als Modell dafür, wie sich die Integrationsbeauftragte des Enzkreises, Isabel Hansen, Einbindung und Ankommen in der neuen Heimat vorstellt: „Aus dem Ihr wird ein Wir. Es geht darum, die Leute zusammenzubringen, Angebote gemeinsam auf Augenhöhe zu entwickeln.“ Im Rahmen des Programms „Land.Zuhause.Zukunft“, gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung, ist Hansen in den kommenden Monaten auf der Suche nach weiteren Brückenbauern aus und in die Gemeinschaft der Zugewanderten.

In dem Vorhaben ist sie nicht allein. Mit Anna-Katharina Fischer, Bildungsbeauftragte im Enzkreis, und Projektkoordinatorin Andrea Thielbeer, bildet Hansen die Steuerungsgruppe im Landratsamt. Den Kontakt zu den Zugewanderten vor Ort stellen hauptamtliche Akteure in dem Bereich Integration her – sei es von den Gemeinden, vom Jobcenter oder von freien Bildungsträgern. Rund 30 dieser Vermittler haben beim Programmauftakt gestern im Landratsamt viel über den neuen Ansatz erfahren.

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Carolin Kraus

Carolin Kraus

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