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Corona-Masken gehören auch für die Ärzte der Klinik Öschelbronn seit Monaten zum Alltag: Derzeit können sie und die Pflegekräfte etwas durchatmen, weil die Zahl der Covid 19-Patienten sinkt. Die Klinik sorgt sich eher um Krebspatienten, die den Weg in Krankenhäuser derzeit scheuen.  Foto: Klinik Öschelbronn 

„Ein Riesendilemma“ – Klinik Öschelbronn im Kampf gegen Krebs und Corona

Niefern-Öschelbronn. Krebsbehandlungen sind der Schwerpunkt der Klinik Öschelbronn. Trotzdem ist das Krankenhaus fest eingebunden in die Steuerungsgruppe für den Kampf gegen die Pandemie. Vor allem in der zweiten Corona-Welle seit Herbst wurden die Öschelbronner Reserven gebraucht. 45 Covid 19-Patienten, alles Fälle, die nicht intensivmedizinisch behandelt werden mussten, seien seitdem in der klar abgetrennten Corona-Station versorgt worden, so die Leitenden Ärzte Dr. Julia Gottfried und Professor Dr. Ralf-Dieter Hofheinz. Bis zu zehn Patienten auf einmal zum Höhepunkt der zweiten Welle. Eine Herausforderung für das kleine Haus mit zwölf Ärztestellen. Immer wieder wurden Corona-Kräften von anderen Kliniken übernommen, deren Kapazitäten zeitweise stark strapaziert waren.

„Wir registrieren auffallend wenige neue Krebsdiagnosen, doch wenn Menschen mit Symptomen zu Hause bleiben, kann das Heilungschancen kosten.“

Derzeit stehen die Zeichen auf etwas Entspannung, so Gottfried. Aktuell lägen nur zwei Covid-Patienten in Öschelbronn. Eine Chance, ein wenig durchzuatmen. Und an Tumorpatienten zu

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